Verwelkt

by Ars Irae

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1.
Des Hammers Ruf ertönt, in jeder Nacht Mondlos schwarz war die Nacht und Kälte kroch durch den kleinsten Spalt in jedes Haus Ausgestorben wirkt das Dorf, eingehüllt ins Nebelmeer abseits eine Hütte stand, in ihr war Licht Weit entfernt konnte man den Rhythmus hören den der Hammer gab bei jedem Schlag Funken stoben von dem Stahl, der Gewaltsam Form bekam gezielt von starker Hand, traf jeder Hieb Schwerter, Äxte, Pfeil, Ger, Speer und Schild todbringender Stahl aus der Schmiede Runen auf den Griff geritzt, zu bestärken Kampfes Glück edel glänzend aufgebahrt, bereit zur Schlacht Um geführt werden von des Kriegers Hand wurden sie gemacht, erlangten Ruhm Wüten in des Feindes Fleisch, blutig rot der Stahl gefärbt voller Stolz empor gestreckt, nach jedem Sieg Des Hammers Ruf ertönt in jeder Nacht Wenn er hernieder fährt auf heißen Stahl Wenn ein Krieger fällt im Kampf, dem Feind erliegt Wird ihm der Kopf auf´s Schild gebahrt, in seinem Grab Die Hand am Schwerte auf der Brust, Speer an der Seit´ Beginnt dann seine Überfahrt, in voller Pracht. Schwerter, Äxte, Pfeil, Ger, Speer und Schild todbringender Stahl aus der Schmiede Runen auf den Griff geritzt, zu bestärken Kampfes Glück edel glänzend aufgebahrt, bereit zur Schlacht Um geführt werden von des Kriegers Hand wurden sie gemacht, erlangten Ruhm Wüten in des Feindes Fleisch, blutig rot der Stahl gefärbt voller Stolz empor gestreckt, nach jedem Sieg
2.
04:41
In der Ferne weit, ausgehungert, sah ich den Baum Aß die fremde Frucht, das Fleisch war bitter, doch süß der Saft dann schwanden die Sinne eine Stimm sprach zu mir “Für dich bleibt die Zeit nun stehn, kannst nicht entfliehn Der Rest der Welt sich weiterdreht doch du wirst sehn” Ich sah mich und mein Weib, und als ich dann fortging war sie allein Es wuchs ihr Bauch heran, gebar mir einen Sohn in schwarzer Nacht Ich sah wie er heranwuchs, zum Manne stolz, den Vater aus Geschichten nur gekannt Schloß sich dem Heere an, zu wehren sein Heim, denn fremde Streiter durchzogen das Land Sie zogen in die Schlacht hinein und fochten hart, der Sieg war nah Ein dunkler Pfeil, ich sah ihn nah´n, fuhr in die Brust von meinem Sohn Er ging in die Knie und war gefällt Wurde heim getragen zu meinem Weib Sie schrie den Schmerz heraus das Bild erlosch ich wachte auf nah dem Wahn Der Baum in schwarze Nebel gehüllt Die Ungewißheit trieb mich heim, schnürte mir die Kehle zu Was mir geschah, zeigte sich wahr, von Weib und Kind fand ich nur ein Grab
3.
04:22
Einst war er stark und sehr stolz und auch voller Mut aber auch sein Wort im Rate gern gesucht. Und er liebte Frauen den Met und den Kampfeslärm war ohne Furcht, ein Held, genoß Vertrau`n. Es verging die Zeit dann, die Jahre zogen ins Land nun ist er alt, ein Greis und ausgezehrt. Wie ein Baum im Herbst, kurz vor dem Winter genau so fühlt er sich, das Leben langsam schwindet. Seine Kraft fließt fort, wie aus dem Stamm der Saft und sein Gesicht verwelkt, so wie ein dürres Blatt. Es versagten ihm die Wallküren den Heldentod, nun schmerzt das Leben mehr als früh`rer Wunden Blut. Seine Hand zu schwach um zu führen das Schwert und Schild, lungert er an den Feuern der Frau`n umher. So beschloß er selbst zu durchtrennen den Lebensfaden, den für ihn die Nornen viel zu lang gesponn`. Er mußte gehen Um den Göttern gegenüberzutreten Wie ein Baum im Herbst, kurz vor dem Winter genau so fühlt er sich, das Leben langsam schwindet. Seine Kraft fließt fort, wie aus dem Stamm der Saft und sein Gesicht verwelkt, so wie ein dürres Blatt. Und als der Tag sich neigte dem Ende, bereitete er seinen Abschied vor. Er betete ein letztes mal zu den Göttern, ihm zu verzeihen seine Wahl. Dann stieg er ins Boot und trank das Elixier, ihm zu nehmen seinen Schmerz. Er entzündete die Segel, und fuhr hinaus, bis die Flammen, ihn auffraßen. Als er dann schlug die Augen auf und sah die Krieger sitzen war seine Reis` am End, in Odins Hallen.
4.
04:10
Even lies a cloth of snow and covered the field of war hide the earth which was maltreated, coloured red from blood erected hills, last place to stay from them, which not return complaining storms distort the voices, telling deeds valkyries have done their work, their duty to fulfil they ride over the battlefield to search the chosen one accompany the fallen men, which walk to odens´s hall with spear, with sword, with axes, they passed the door now we stand standing here and raise the horns for all, they live forever waiting in glory hall unpredictable is oden, no one knows his will calling the bravest warriers, impossible to flee under the roof covered with shields, weapons on the wall eating flesh from Sährimnir, met and wine in horns now we stand standing here and raise the horns for all, they live forever waiting in glory hall awaits the last fight 'gainst loke´s horde when earth goes down god´s will die the end of life when sky is black and flames will blaze, new world, arise we will not forget the men, which lost their life for us until the day, when our way, guide us to oden´s hall under the roof covered with shields, weapons on the wall eating flesh from Sährimnir, met and wine in horns
5.
04:55
Durch die Wäldereien, Dornen zerschnitten Gesicht und Kleid Stieg auf eis´ge Höhen, Frost in den Knochen und starr der Bart Eb´nen karg und heiß, Blut an den Füßen und Durst der Leib Fuhr in die See hinein, Sonne und Wind zerrissen die Haut Den Ort zu suchen wo das Leben schön ist Ein Alter den er traf vorm Tor erzählte von dort Kennst du dieses Land, Begann der Greis zu berichten dann Wein in Bächen fließt, Das dem Burschen sogleich gefiel Ewige Melodien, Ein Bild wuchs in seiner Phantasie Die Zeit bedeutungslos, Wollte den Weg, doch der Alte war fort Die Nebel ließen ihn nicht los, das Segel zerfetzt Hoffnung fort, dem Ende nah, fiel er in Schlaf Viele suchten diese Welt die wenige geseh´n Nur für den der es verdient hat öffnet sie ihr Tor Nun tritt ein Das Boot auf Grund, fuhr aus dem Schlaf, stieg an Land, es brannt´ ein Feuer mit schwarzem Mantel, und mit langem Stab, saß der Alte, den er einst traf Sei gegrüßt in dieser Welt, vorbei die Qualen, der Reise lang Nun folge mir, zu zeigen dir, was ich erzählte, vor dreißig Jahren Als sie dann gingen von den Ufern fort Konnt´ er schon hören, die Melodien An einer Lichtung bei Tanz und Spiel Wein aus der Quelle, war er am Ziel

credits

released January 16, 2007

Recorded and produced by Helion Studios Munich. Guest vocals by Gaby Koss. Artwork by Fabian Grimm.

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Ars Irae Rosenheim, Germany

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